Fakten über Flüchtlinge in Deutschland

Unsere Volkswirtschaft braucht Zuwanderung

Seit einigen Jahren kommen vermehrt Flüchtlinge aus dem Nahen und Mittleren Osten nach Europa, insbesondere nach Deutschland. Die Zahl der Asylantragsteller erreichte hier in den Jahren 2015 und 2016 mit mehr als 1,2 Millionen Personen ihren Höhepunkt. Nun gilt es, diese Menschen aufzufangen, ihnen eine neue Heimat zu geben und ihnen durch Jobs finanzielle Eigenständigkeit zu ermöglichen. Letzteres hat zentrale Bedeutung für unser zukünftiges Zusammenleben: Gerade wer einer geregelten Arbeit nachgeht, ist bereit, sich langfristig in eine Gesellschaft zu integrieren.

Der Weg dorthin ist sicher kein einfacher, weshalb Teile der Bevölkerung ihre Bedenken hegen. Doch die große Flüchtlingswelle brachte auch Vorteile mit sich – vor allem angesichts unserer alternden Gesellschaft und des wachsenden Mangels an Arbeitskräften in etlichen Wirtschaftsbereichen. Statistiken bestätigen, dass es schon jetzt jährlich 400.000 zusätzliche Arbeitskräfte braucht, um das derzeitige Niveau an Erwerbspersonen halten zu können. Und der Bedarf ist steigend. Das heißt: Die hohe Anzahl an Flüchtlingen kommt Deutschland schon aus rein ökonomischer Sicht entgegen und bereichert uns. Viele Experten sehen durch die hohe Zuwanderung eine positive Auswirkung auf das Bruttoinlandsprodukt.

Diese und weitere Fakten zu Flüchtlingen und Migranten in Deutschland zeigt die folgende Infografik:

 

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